Fehlinvestitionen vermeiden
Strategie Workshop
Wie ein Schaltschrank-Hersteller durch einen 8-Stunden-Workshop Investitionssicherheit gewann.
WeiterlesenVom Geschäftsprozess zur praktischen Erkenntnis
Ein dreistufiger, zielgerichteter Forschungsansatz: Erst strukturieren wir das System, dann befragen und beobachten wir die entscheidenden Rollen.
Strategie Workshop
Fokus: Abbildung der IST- und SOLL-Prozesse in einem 1-tägigen Workshop mit den Fachexperten.
Ziel dieser Phase: Identifikation kritischer Schnittstellen und Bestimmung der exakten Jobrollen, bei denen das höchste Risiko für Fehlentwicklungen liegt.
Remote Interviews
Fokus: Aufdeckung von Verhaltensmustern, Zielkonflikten und mentalen Modellen der zuvor identifizierten Rollen.
Ziel dieser Phase: Erhöhung der Stichprobe ohne Reisekosten, um ein breites Verständnis vergangener Erlebnisse und Barrieren zu rekonstruieren.
Contextual Inquiry
Fokus: Schatten-Beobachtung (Shadowing) direkt am Arbeitsplatz im realen Betrieb.
Ziel dieser Phase: Aufdecken unbewusster Workarounds, Notizzettel, Medienbrüche und Störungen, die in reinen Interviews oft verschwiegen werden.
Wann diese Beratung den entscheidenden Unterschied macht
Fehlinvestitionen entstehen, wenn Software auf Annahmen statt auf tatsächlichen Abläufen basiert. Meine Stärke liegt in Projekten, in denen ein Geschäftsprozess erst in eine digitale Interaktion übersetzt werden muss – und dabei viele Stakeholder berücksichtigt werden müssen.
Vom Prozess zur Interaktion
Ich analysiere nicht nur, was Nutzer auf einem Screen tun, sondern wie der gesamte Workflow über mehrere Schritte und Rollen hinweg funktionieren muss. So wird aus einem vagen Produktgedanken ein greifbares, umsetzbares Interaktionsmodell.
Stakeholder-Komplexität beherrschbar machen
Mehrere Fachbereiche, bestehende Systeme und regulatorische Vorgaben dürfen ein Projekt nicht lähmen. Ich schaffe eine gemeinsame Sprache und klare Entscheidungsgrundlagen, damit alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Die 3-Stufen-Paketstruktur
Vom ersten Strategie-Mapping bis zur tiefgehenden Vor-Ort-Forschung – wählen Sie die passende Stufe für Ihr Projekt.
Strategy & Hypotheses
Schnelle Ausrichtung, Aufdecken von Annahmen und Zielbildschärfung.
Umfang:
- 1 Tag Strategie-Workshop (Value Stream, Storyboards)
- Aufbereitung der Ergebnisse im Git-Repository
- Screener-Erstellung für künftigen Research
Zielgruppe:
Kunden, die am Anfang eines Projekts stehen und ihre Roadmap priorisieren wollen.
Discovery & Remote Validation
Strategie mit direkter Nutzervalidierung bei überschaubarem Budget.
Umfang:
- Alles aus Paket 1 (Strategie-Workshop)
- 5–8 Remote Interviews mit Vertretern der Schlüsselrollen
- Auswertung der Verhaltensmuster und mentalen Modelle
- Übergabe von validierten Epics im Git-Repository
Zielgruppe:
Teams, die neue Features planen oder bestehende Abläufe digitalisieren wollen, ohne Reisebudget einzusetzen.
Full Field Validation
Maximale Absicherung vor hohen Software-Investitionen durch Vor-Ort-Forschung.
Umfang:
- Alles aus Paket 1 (Strategie-Workshop)
- 4–6 Contextual Inquiries (Shadowing am Arbeitsplatz vor Ort)
- Aufdecken von Workarounds, Medienbrüchen und Papierzetteln
- Umfassende Synthese inkl. Prozess- und Interaktionsanforderungen im Git-Repository
Zielgruppe:
Unternehmen, die komplexe B2B-Software, Intranets oder kritische Fachanwendungen grundlegend neu bauen oder ablösen.
Hypothesen statt Hoffnung: Wie ich das Lean-Prinzip nutze
Die teuerste Zeile Code ist die, die am Ende niemand nutzt. Softwareprojekte scheitern selten an der Technik – sie scheitern an unhinterfragten Annahmen. Deshalb behandele ich jede Feature-Idee als Hypothese, die wir vor der Entwicklung testen.
1. Marktakzeptanz
Ich teste zuerst, ob am Markt überhaupt ein reales Bedüfnis besteht – zum Beispiel mit einfachen Prototypen auf Messen, bevor Sie Budget für die Entwicklung freigeben.
2. Lösungskonzept
Ich überprüfe an Klick-Dummys, ob der geplante Workflow die Aufgabe so gut löst, dass Anwender bereit sind, ihre gewohnten Abläufe dafür zu ändern.
3. Reales Verhalten
Ich beobachte Nutzer direkt bei der Arbeit im realen Kontext. So decken wir Hürden, Denkfehler und Workarounds auf und korrigieren sie frühzeitig.
Ich messe nicht, wie schnell Code geschrieben wird oder wie viele Tickets abgearbeitet werden. Ich messe ausschließlich die Reaktion des Marktes und der Nutzenden auf das Konzept. Das gibt Ihnen absolute Investitionssicherheit vor dem ersten Sprint.
FAQ zu Fehlinvestitionen vermeiden
Pragmatischer Research, klare Rollentrennung und versionssichere Dokumentation zum Schutz Ihres Budgets.
Wie identifizieren wir schnell die richtigen Probleme?
Bei Software geht es vor allem darum, kleine, täglich wiederkehrende Frustrationspunkte zu automatisieren. Da diese Schmerzpunkte starke Emotionen hervorrufen, lassen sie sich über gezielte Interviews ohne monatelange Vorab-Analysen extrem schnell aufdecken.
Wie verhindern wir das Verrennen in Kleinigkeiten?
Der initiale Strategie-Workshop liefert das „Big Picture“ und den strategischen Rahmen. Kontinuierliches User Research sorgt anschließend dafür, dass die Strategie dynamisch an veränderte Rahmenbedingungen angepasst wird.
Wird das Entwicklerteam durch Research belastet?
Nein, das Entwicklerteam führt selbst kein User Research durch. Welches interne Rolle (z. B. Product Owner) das Thema auf Kundenseite begleitet, entscheiden Sie. Die Entwickler können sich voll auf die Umsetzung konzentrieren.
Wie werden User Insights für Entwickler aufbereitet?
Alle Erkenntnisse und User Insights werden in einem Git-Repository verwaltet. Dadurch sind sie revisionssicher dokumentiert, für das Dev-Team nahtlos zugänglich und jederzeit als PDF einsehbar.
Ab wann ist die Risikominimierung messbar?
Das hängt von Ihrer Definition von Risiko ab. Risikominimierung setzt sofort ein, wenn neue User Insights falsche Annahmen korrigieren und die Strategie angepasst wird – noch bevor die erste Zeile teurer Code geschrieben wird.