meta.lisp
Informationsarchitektur und User Flows für komplexe Unternehmenssoftware.
UX-Beratung für komplexe Unternehmenssoftware
Ich übersetze komplexe Geschäftsprozesse in digitale Interaktionen – für Anwender, die diese Software acht Stunden am Tag bedienen.
Enterprise-Software ist eine der schwierigsten Design-Disziplinen überhaupt: Sie besteht nicht aus einzelnen Tasks, sondern aus langen Workflows, vernetzten Abteilungen, Legacy-Systemen und Compliance-Anforderungen. Ich baue Informationsarchitekturen, die kognitive Entlastung schaffen – und validiere sie mit standardisierten UX-Metriken wie SUS und VisAWI, nicht mit Bauchgefühl – und halte dabei allen Stakeholdern stand.
Enterprise-UX ist eine eigene Disziplin
Die meisten UX-Ansätze optimieren einzelne Screens. Unternehmenssoftware erfordert das Design ganzer Abläufe – über Abteilungen, Systeme und regulatorische Grenzen hinweg.
Geschäftsprozesse als Interaktionen
Beschreibung: Enterprise-Software hat keine 1-2-3-Tasks. Sie besteht aus langen, vernetzten Workflows. Ich übersetze diese Prozesse in klare Interaktionsmodelle, die zum realen Arbeiten passen.
Passgenaue digitale Abläufe für reale Arbeit.
Informationsarchitektur
Beschreibung: Bevor ein Screen entsteht, strukturiere ich Menüs, Parameter, Navigationspfade und mentale Modelle – damit Anwender finden, was sie brauchen, ohne zu suchen.
Klarheit statt Suche.
Kognitive Entlastung für 8-Stunden-Nutzer
Beschreibung: Die Menschen hinter der Software haben nicht das Privileg, „learning by doing“ zu betreiben. Ich reduziere kognitive Last, damit sie über ganze Schichten hinweg präzise und effizient arbeiten können.
Präzise und effizient über ganze Schichten.
Stakeholder-Komplexität
Beschreibung: Mehrere Abteilungen, Legacy-Systeme, Compliance-Vorgaben und technische Constraints sind keine Ausreden – sie sind der Gestaltungsraum, in dem ich arbeite.
Komplexität als Gestaltungsraum nutzen.
Was UX Design wirklich leistet
UX Design entstand historisch als Antwort auf die Komplexität digitaler Systeme und die Flut an Informationen. Es geht im Kern darum, die unvermeidbare Komplexität einer Aufgabe so zu organisieren, zu filtern und im Hintergrund zu kapseln, dass für die benutzende Person ein einfaches, verständliches und handlungsfähiges mentales Modell entsteht.
Vom Research zum Interface
Mein Arbeitsprozess verbindet verstehen, strukturieren und validieren: Ich starte mit der Analyse realer Anwender, leite daraus die Journey ab, modelliere die Interaktion als Flow und übersetze das Ergebnis in ein klares Interface.
User Journey
Der Techniker kommt morgens, checkt seine Aufträge, fährt zur Anlage, führt die Wartung durch, dokumentiert, fährt zurück.
User Flow
Am Touchpoint „Auftragsübersicht“ braucht der Techniker die Informationen: Anlagen-ID, Standort, Wartungsart, Dringlichkeit. Er wählt einen Auftrag aus → das System zeigt die Anlagendetails → er bestätigt die Übernahme.
User Story
Als Techniker möchte ich die Dringlichkeit eines Auftrags in der Übersicht sehen, damit ich priorisieren kann.
Mehrwert-Szenarien: Warum sich UX-Beratung auszahlt
Gutes UX-Design ist keine Kosmetik, sondern Risikominimierung und Effizienzsteigerung mit messbarem Return on Investment (ROI).
Vermeidung von Fehlinvestitionen
Herausforderungen: Vage Ideen für neue Produkte bestehen, aber das echte Nutzerproblem ist unklar („Entwicklung auf Verdacht“).
Mein Ansatz: Aufdecken unbewusster Schmerzpunkte (Pain Points) durch Tiefeninterviews, Beobachtungen und User Journey Mapping.
Ihr Mehrwert: Sicherung des Product-Market-Fit und Einsparung hunderter Entwicklerstunden.
Effizienz in B2B- und Industrie-Systemen
Herausforderungen: Anwender sind von komplexen Datenfluten überfordert; hohe Fehlerquoten und lange Einarbeitungszeiten belasten den Betrieb.
Mein Ansatz: Messung des IST-Zustands mit SUS Benchmarking, Strukturierung der Menü- und Parameterlogik durch Card Sorting und finale Absicherung via Usability Testing am Prototypen.
Ihr Mehrwert: Kürzere Durchlaufzeiten, weniger Fehlbedienungen & sinkende Supportkosten.
Conversion-Rettung
Herausforderungen: Das Produkt verfehlt seine Ziele, Anwender brechen im Fluss ab und teure Redesigns entstehen auf Basis von Bauchgefühl.
Mein Ansatz: Stopp des Rätselratens durch Verknüpfung messbarer Kennzahlen (SUS/VisAWI, Drop-off) mit direktem Nutzerfeedback.
Ihr Mehrwert: Behebung echter Conversion-Killer statt kosmetischer Änderungen.
Onboarding- und Trainingskosten senken
Herausforderungen: Neue Anwender brauchen Wochen, bis sie produktiv sind; Schulungsmaterial ist teuer zu pflegen und Support-Tickets häufen sich.
Mein Ansatz: Task-Analyse und Card Sorting decken die mentalen Modelle neuer Anwender auf; daraus entstehen Navigation, Tooltips und Onboarding-Flows, die sich an den realen Aufgaben orientieren.
Ihr Mehrwert: Kürzere Einarbeitungszeit, weniger Support-Tickets, sinkende Trainingskosten.
UX-Beratung nach bewährten Standards
Gutes UX-Design ist kein Bauchgefühl. Meine Arbeit basiert auf messbaren Daten, klaren Prozessen und der systematischen Minimierung von Risiken.
Empirie statt Bauchgefühl
Subjektive Meinungen werden durch messbare Nutzerdaten und standardisierte Metriken (z. B. SUS, VisAWI) ersetzt, um Designentscheidungen objektiv zu begründen.
Value Stream First
Bevor Interfaces gezeichnet werden, kartiere ich reale Geschäftsabläufe und Jobrollen, um nur die Stellen zu optimieren, die echte Prozesskosten verursachen.
Shift Left (Frühe Validierung)
Interaktive Prototypen und Tests vor dem ersten Code verhindern teure Fehlentwicklungen im Live-System. Design-Änderungen sind 10-mal günstiger als Code-Refactorings.
Entwicklergerechte Handover
Keine zähen Pflichtenhefte. Ich liefere Entwicklerteams eindeutige User Flows, Interaktionsmuster und präzise User Stories, die das Verhalten und das Ziel der Anwender ohne Interpretationsspielraum greifbar machen.
Lean & Lean UX
Keine überfrachteten Prozesse oder Monolithen. Ich arbeite mit kurzen, iterativen Zyklen: Hypothesen aufstellen, schnell mit echten Nutzern testen, lernen und gezielt anpassen.
Barrierefreiheit als Standard
Zugänglichkeit nach WCAG ist kein nachträgliches Feature, sondern fließt von Tag eins in die Informationsarchitektur und Nutzerführung ein.
Projekte
Schlanke Werkzeuge und Bibliotheken, entwickelt mit Fokus auf Langlebigkeit, Transparenz und volle Datenkontrolle.
meta.lisp survey
User Experience DiagnoseSpezialisierte Auswertungseinheit, die bewährte Standards wie SUS und VisAWI automatisiert, um Usability-Hürden messbar zu machen.
meta.lisp cardsort
User ExperienceEine web applikation um offene card sorting Studien durchführen zu können.
meta.lisp ssg
Statische Seiten GeneratorIn Common Lisp entwickelter Generator für statische Webseiten, der ganz ohne unnötigen Ballast oder mehere Framework-Schichten auskommt.
meta.lisp sbt
Bibliothek WebKompakte Bibliothek von Common Lisp Makros zur sauberen Generierung von HTML-Strukturen.
meta.lisp qmetrics
Bibliothek AnalyseWerkzeug zur präzisen Fragebogen-Auswertung mit automatisierten statistischen Kennzahlen.
meta.lisp sites
BibliothekBasis-Bibliothek für Generatoren statischer Seiten, welche unter anderem als Unterbau für meta.lisp ssg dient.
orgbuilder
DokumentationContent Publishing System
Nutzerzentrierte Entwicklung von SaaS
DokumentationAusführliche Dokumentation von Design- und Entwicklungsprozessen für moderne Software as a Service Produkte.
Ich mache komplexe Systeme einfach, nutzbar und transparent.
Hallo, ich bin Marcus. Als User-Experience-Berater und Softwareentwickler verfolge ich ein klares Ziel: Software zu bauen, die für Menschen gedacht ist und nicht gegen sie arbeitet.
Die meisten Tools in Unternehmen sind überladen, unintuitiv und erzeugen Frust. Ich habe Freude daran zu zeigen, dass man mit schlanken technologischen Mitteln, durchdachtem Design und klarer Logik die meisten Herausforderungen der täglichen Informationsverarbeitung elegant lösen kann.